Franz Dominik Iten und Anna Maria Iten

Familie Franz und Anna Marie Iten mit ihren ältesten Kindern. (Ende 1897)
Familie Franz und Anna Marie Iten mit ihren ältesten Kindern. (Ende 1897)

 

Franz Dominik Iten, gen. Sager Fränzeli

Sägewerksbesitzer und Viehhändler

*23.02.1868 Unterägeri

+ 08.07.1911 Ägerisee

 

Eltern:

Joseph Christian Iten

1 oo Anna Maria Josepha Theresia Heinrich

2 oo Catharina Josepha Theresia Gertrud Heinrich


Heirat im Nov. 1892 in Unterägeri mit

 

Anna Maria Magdalena Iten                                                                       

*08.02.1871 Unterägeri

+ 01.02.1940 Unterägeri

 

Eltern:

Carl Joseph Iten, Oberfurren, Unterägeri

Anna Sibylla Caroline Iten ab Schwendi

Grosseltern:

Carl Joseph Iten, Oberfurren, Unterägeri

Anna Maria Käslin, evtl. von Beckenried?

 

Verstorbene im Kanton Zug, in Unterägeri:

12. Mai, Frau A. M. Iten, geb. Käslin, auf der oberen Furren, 46 Jahre alt

Neue Zuger Zeitung, Samstag 19. Mai 1860

 

den 15. März ein Knabe dem Christian Iten, Wyssenbächli, 1 Tag alt

den 16. März die Mutter dieses Knaben: Theresia Iten-Heinrich, Wyssenbächli, 30 Jahre alt.

Neue Zuger Zeitung, Mittwoch, 22. März 1876

Zugerisches Volkslbatt, Mittwoch, 29. März 1876

 

 


Zeitungsartikel zum Tod von Franz

 

Zuger Volksblatt 82 vom 11.07.1911

Unterägeri. Letzten Samstag abends wurde hier die Leiche des während sechs Tagen vermissten, ziemlich weit bekannten Viehhändler Franz Iten – im Volksmunde nur der „Sagerfränzeli“ genannt – aus dem See gezogen. Der Unglückliche, der vom sonnigen Los des Lebens hinüberirrte in die Schatten des Schicksals, war erst 43 Jahre alt und Vater einer zahlreichen Kinderschar.

 

Zuger Nachrichten 82 vom 11.07.1911

Unterägeri. Unglücksfall. Letzten Montag abend wurde von einem Fischer bei Wylbrunnen ein 43-jähriger Mann von hier tot im See aufgefunden, ein Vater von 11 Kindern, wovon das älteste 18, das jüngste erst 1 Jahr alt. Seit längerer Zeit sich mit Viehhandel abgebend, wurde er seit Montag vermisst, wo er nach Sattel zu gehen vorgab und dann wahrscheinlich in einem Anfall von Schwermut den Tod im See suchte. Mangel an soliden guten Grundsätzen und haushälterischem Sinn und vor allem das leidige Wirtshaussitzen brachten den ehemals wohlhabenden Mann und Besitzer einer gut gehenden Sage immer mehr zurück, von Wohlstand zu Not und Armut, und nun zu solchem Ende. Der Bürgergemeinde eröffnet sich eine neue schwere Aufgabe, die Nüchternheit und Arbeitsamkeit ihr erspart hätte.


Leben der Familie nach seinem Tod

Nach dem frühen Tod meines Urgrossvaters kamen die noch nicht arbeitsfähigen

Kinder ins Waisenhaus in Mittenägeri, so auch mein Grossvater Alfred Iten.

Meine Urgrossmutter fand im Haus der Familie Wilpert in der Nähe der Kreuzmühle

in Unterägeri ein Dach über dem Kopf und musste als Wasch- und Putzfrau arbeiten.

Unter anderem arbeitete sie auch für meine (Ur)Urgrosseltern väterlicherseits.

An den Wochenenden durfte sie die Kinder jeweils aus dem Waisenhaus abholen.

Der älteste Sohn Franz war während des 1. Weltkrieges wohl im Aktivdienst.

 

Mehr Fotos zu dieser Familie finden Sie in meiner Ahnengalerie.

Bericht über das Leben meines Grossvaters Alfred "Fridel" Iten.